Archive | Juni, 2011

Verantwortung

23 Jun

Hallo, ich hatte heute einen ziemlich anstrengenden Tag in der Arbeit. Ich arbeite als PR-Beraterin für ein recht großes Unternehmen und ich mag meine Arbeit sehr, aber an manchen Tagen kann meine Arbeit schon recht stressig und anstrengend werden. Vor allem, wenn die Chefs des Unternehmens nicht vor Ort sind und ich immer wieder versuchen muss sie zu erreichen, sich dies aber aufgrund von Netzlöchern als schwierig erweist. Und ich dachte, wir wären schon alle immer und überall erreichbar. Pusteblume! Naja, letztendlich habe ich sie ja auch erreicht und wir konnten alles klären. Das hat heute gut geklappt, aber es gibt Tage, an denen funktioniert das nicht und dann fühlt sich keiner zu einer Entscheidung im Stande und ich muss als PR-Beraterin damit umgehen. Das ist manchmal eine große Verantwortung. Ich muss gerade daran denken, dass ich im Job so eine große Verantwortung übernehme, aber im Privaten scheue ich jegliche Verantwortung. Ob das schon ein Anzeichen dafür ist, dass ich einen Therapeuten brauche? Eigentlich wollte ich nach meinem Studium gar nicht in die PR, sondern in den Journalismus, aber nachdem ich mir angeschaut habe, bei wem ich arbeiten könnte, war ich recht enttäuscht und hab mich umentschieden. Klingt ziemlich spontan, aber so bin ich eben. Ich hab mich schon mehrmals umentschieden, aber eigentlich nie zu meinem Nachteil.

Systematisch einsam

13 Jun

Ich habe gerade gesehen, dass das mit dem „Willkommen“  mein Account-Manager bereits erledigt hat, also muss ich euch gar nicht mehr begrüßen. Mache ich trotzdem. Ich sage hola zu jedem, der sich auf meine Seite begibt. Das ist mein erster persönlicher Blog und ich bin ganz ehrlich gespannt, was ich daraus machen werde. Es ist mein kleines Projekt. Ich habe keine Ahnung was ich euch mitteilen werde, das entscheidet sich dann spontan. Um mich zu inspirieren, habe ich mich zuvor auf diversen anderen Blogs mal umgeschaut und es gibt tatsächlich einige gute und ebenso einige total uninteressante Blogs. Ich möchte damit anfangen, dass ich mich erst einmal vorstelle. Nun, ich heiße Saskia und bin 33 Jahre alt. Ich kenne quasi noch die Zeit ohne Handy und Internet. Wenn ich so darüber nachdenke, was sich in den letzten 20 Jahren so verändert hat, dann will ich gar nicht genau wissen, was in den nächsten Jahren passieren wird. Versteht mich nicht falsch, ich mag mein Handy und auch mein Internet, aber es wird zunehmend komplizierter sich mit Freunden zu treffen oder Offline zu leben. Das Leben ist irgendwie unpersönlicher geworden. Zwar schreiben alle in Blogs über sich selbst und haben hunderte von Freunden auf diversen Communityseiten, aber so richtig nah ist sich dabei keiner. Ich frage mich manchmal, ob wir systematisch vereinsamen?